Der Dobermann

Der Dobermann ist mittelgroß, kräftig und muskulös gebaut. Durch die elegante Linienführung seines Körpers, die stolze Haltung, das temperamentvolle Wesen und den Ausdruck von Entschlossenheit, entspricht er dem Idealbild eines Hundes.

Wesen:

Der Dobermann besticht in der Regel durch seine außerordentliche Intelligenz und Bereitschaft zur Mitarbeit. Darum gibt es für einen Dobermann nichts Schlimmeres als »nur mitzulaufen« oder gar links liegen gelassen zu werden. Der Dobermann möchte am liebsten den ganzen Tag bei seinen Bezugspersonen sein und nimmt immer regen Anteil am Familienleben. Er braucht gerade in jungen Jahren viel Bewegung und viel Beschäftigung, damit er sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet ist.

Gefordert werden ein mittleres Temperament und eine mittlere Schärfe. Weiterhin wird eine mittlere Reizschwelle gefordert. Bei einer guten Führigkeit und Arbeitsfreude des Dobermanns ist auf Leistungsfähigkeit, Mut und Härte zu achten. Bei angepasster Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt Ist auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit besonders Wert zu legen.

Größe

Widerristhöhe
Rüden : 68 - 72 cm
Hündinnen : 63 - 68 cm
Jeweils Mittelgröße erwünscht
.

 
Gewicht

Rüden :ca.40 - 45 kg
Hündinnen : ca.32 - 35 kg

Der Kopf ist lang mit einem keilförmigen Schädel und seichtem Stop. Er hat ein kräftiges Scherengebiss, i.d.Regel dunkle Augen und einen wachen, sehr intelligenten Ausdruck.

Ohren und Rute wurden früher kupiert, was heute nicht nur in Deutschland verboten ist.

Farben: schwarz und braun mit rostrotem scharf abgegrenztem Brand. Blau- und Isabellfarben sind unter anderem wegen Haut- und Fellproblemen, sowie vermehrtem Auftreten von Allergien und andere Krankheitsanfälligkeiten, nicht erwünscht und werden deshalb von der Zucht ausgeschlossen.

Der Gang des Dobermanns ist elastisch, elegant und raumgreifend.

Herkunft:

Louis Dobermann, seines Zeichens Steuereintreiber in Thüringen, benötigte in den 70 -iger Jahren des 19. Jahrhunderts aufgrund seines Berufes einen wehrhaften Begleiter. Da er mit den zur Verfügung stehenden Rassen keinen optimalen Schutz erzielen konnte, züchtete er sich schließlich aus verschiedenen Rassen (vermutlich: alter Deutscher Schäferhundtyp/Fleischerhundtyp, Deutscher Pinscher, Rottweiler, Weimaraner, Greyhound) den »Dobermann«, der dann seinen Ansprüchen genügen konnte. Aus diesem Grund ist der Dobermann auch heute noch von Natur aus der geborene Wachhund und Beschützer.

Heute jedoch ist der Dobermann nicht nur ein exzellenter Wach- und Gebrauchshund (er findet seinen Einsatz bei der Polizei, Rettungshundestaffeln, selbst als Jagdhund oder Hütehund ist er sehr beliebt), sondern bewährt sich auch ausgezeichnet als Familienhund. Dank einer kontrollierten Zucht ist er dem modernen Leben in der Stadt und im Haus bestens angepasst.

Fazit: Unser Dobi steht also in allen Lebensbereichen seinen "Mann".